AML-Richtlinie (Anti-Geldwäsche) – Spinbara Casino

Letzte Aktualisierung: 2026

Diese Anti-Geldwäsche-Richtlinie („AML-Richtlinie“) beschreibt, wie Spinbara Casino („Spinbara“, „wir“, „uns“) Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verhindert, erkennt und meldet. Sie gilt für alle Nutzerinnen und Nutzer, die unsere Dienste über die zugehörigen Online-Angebote nutzen (einschließlich spinbara-casinos.de sowie der Spielplattform). Betreiber: NovaForge LTD. Lizenzierung: Comoros (AOFA) / Anjouan.

Diese Seite dient der Transparenz und ersetzt keine Rechtsberatung. Bei Widersprüchen gelten die jeweils maßgeblichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und rechtlichen Vorgaben.

1. Ziele und Grundsätze

Unsere AML-Maßnahmen zielen darauf ab:

  • die Nutzung unserer Dienste zur Verschleierung illegaler Vermögenswerte zu verhindern,
  • verdächtige Aktivitäten zu erkennen und angemessen zu untersuchen,
  • gesetzliche und regulatorische Sorgfaltspflichten einzuhalten,
  • die Integrität der Zahlungsströme, Spielprozesse und Auszahlungen zu schützen.

2. Definitionen

  • Geldwäsche: Handlungen, die darauf abzielen, die illegale Herkunft von Vermögenswerten zu verschleiern.
  • Terrorismusfinanzierung: Bereitstellung/Weiterleitung von Geldern oder Vermögenswerten zur Unterstützung terroristischer Aktivitäten.
  • KYC („Know Your Customer“): Identitäts- und ggf. Adress-/Mittelherkunftsprüfung.
  • EDD („Enhanced Due Diligence“): Verstärkte Sorgfaltspflichten bei erhöhtem Risiko.
  • PEP („Politisch exponierte Person“): Person mit hervorgehobener öffentlicher Funktion (inkl. naher Angehöriger/nahestehender Personen).

3. Risikobasierter Ansatz

Spinbara wendet einen risikobasierten Ansatz an. Wir bewerten Risiken u. a. anhand folgender Faktoren:

  • Nutzungsverhalten (Einzahlungs-/Auszahlungsfrequenz, Muster, Spielaktivität),
  • Zahlungsmethode (z. B. Karten, E-Wallets, Banküberweisung, Krypto-Assets),
  • Jurisdiktion/Wohnsitzland und ggf. IP-/Geräteindikatoren,
  • Treffer in Sanktions-, PEP- oder Watchlisten,
  • auffällige Dokumentation oder Inkonsistenzen bei Angaben.

4. Identitätsprüfung (KYC)

Wir können jederzeit – und in bestimmten Fällen zwingend – eine Verifizierung verlangen, insbesondere vor Auszahlungen oder wenn Risikosignale vorliegen. Dabei können wir folgende Nachweise anfordern:

  • Identitätsnachweis (z. B. Personalausweis/Reisepass/Führerschein – je nach akzeptiertem Standard),
  • Adressnachweis (z. B. Versorgerrechnung/Behördenbrief/Kontoauszug, üblicherweise nicht älter als 3 Monate),
  • Zahlungsmittelnachweis (z. B. Karteninhaberschaft, Wallet-Eigentümerschaft, Bankkontonachweis),
  • Nachweis der Mittelherkunft und/oder Vermögensherkunft (z. B. Gehaltsnachweise, Steuerunterlagen, Verkaufs-/Erbschaftsnachweise) im Rahmen von EDD.

Wir können zusätzliche Sicherheitsprüfungen (z. B. Selfie-/Liveness-Check) durchführen, um Identitätsbetrug zu verhindern.

5. Verbot von Drittparteienzahlungen

Ein- und Auszahlungen müssen grundsätzlich von und an Konten/Zahlungsmittel erfolgen, die auf den Namen des verifizierten Kontoinhabers lauten. Wir erlauben keine Zahlungen durch Dritte oder an Dritte, außer wenn dies nach unserer Prüfung und nach geltenden Vorgaben ausdrücklich zulässig ist.

6. Transaktionsüberwachung und auffällige Muster

Wir überwachen Transaktionen und Spielaktivitäten, um ungewöhnliche oder verdächtige Muster zu erkennen. Beispiele (nicht abschließend):

  • häufige Einzahlungen ohne entsprechende Spielaktivität mit anschließender schneller Auszahlung („Pass-through“),
  • systematische Nutzung von Boni/Promotions ohne plausibles Spielverhalten,
  • mehrfache Konten, Geräte- oder Identitätsüberschneidungen,
  • rasche Wechsel zwischen Zahlungsmethoden,
  • auffällige Krypto-Transaktionen (z. B. Nutzung von Mixing-/Tumbler-Diensten),
  • Inkonsistenzen zwischen Profilangaben, Dokumenten und Zahlungsdaten.

7. Enhanced Due Diligence (EDD) und PEP/Sanktionsprüfungen

Bei erhöhtem Risiko wenden wir EDD an. Dies kann die Anforderung zusätzlicher Dokumente, erweiterte Prüfungen und ggf. eine Managementfreigabe umfassen. Wir führen außerdem Prüfungen gegen relevante Sanktions- und Watchlisten durch. Wenn ein Nutzer als PEP eingestuft wird, können zusätzliche Informationen und Kontrollen erforderlich sein.

8. Maßnahmen bei Verdachtsfällen

Wenn wir einen Verdacht auf Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Betrug oder sonstige illegale Aktivitäten haben, können wir – je nach Situation – folgende Maßnahmen ergreifen:

  • zusätzliche KYC/EDD-Anforderungen stellen,
  • Einzahlungen/Abhebungen vorübergehend zur Prüfung aussetzen,
  • Transaktionen ablehnen oder rückabwickeln, soweit möglich und zulässig,
  • das Konto einschränken, sperren oder schließen,
  • zuständige Behörden oder Stellen informieren, sofern rechtlich erforderlich oder zulässig.

Aus rechtlichen Gründen können wir nicht in jedem Fall Auskunft über den Status oder die Details einer Untersuchung geben.

9. Krypto-Assets und Blockchain-Analysen

Sofern Krypto-Assets als Zahlungsmethode genutzt werden (z. B. BTC, ETH, USDT, USDC), können zusätzliche Prüfungen stattfinden, einschließlich der Analyse öffentlich verfügbarer Blockchain-Daten und Risikoscoring-Methoden. Wir können Ein- oder Auszahlungen ablehnen, wenn die Herkunft der Mittel nicht plausibel ist oder ein erhöhtes Risiko (z. B. Bezug zu sanktionierten Adressen, Darknet-Märkten, Mixing-Diensten) besteht.

10. Aufbewahrung von Unterlagen

Wir bewahren KYC- und Transaktionsunterlagen für einen Zeitraum auf, der durch geltende Gesetze und regulatorische Anforderungen vorgegeben ist. Die Aufbewahrung erfolgt sicher und zugangsbeschränkt.

11. Datenschutz und Verarbeitung personenbezogener Daten

Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen dieser AML-Richtlinie erfolgt zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen, zur Betrugsprävention sowie zur Wahrung berechtigter Interessen an der Sicherheit unserer Plattform. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Im Rahmen von KYC/EDD können Daten an beauftragte Dienstleister (z. B. Identitätsprüfungsanbieter) übermittelt werden, soweit erforderlich.

12. Pflichten der Nutzer

Durch die Nutzung von Spinbara verpflichten Sie sich, insbesondere:

  • vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen,
  • keine Gelder aus illegalen Quellen zu verwenden,
  • kein Konto für Dritte zu eröffnen oder Zahlungen für Dritte abzuwickeln,
  • bei Verifizierungsanfragen zeitnah und kooperativ mitzuwirken.

Wenn erforderliche Informationen oder Dokumente nicht bereitgestellt werden, können Funktionen (insbesondere Auszahlungen) eingeschränkt werden.

13. Verantwortungsvolle Zusammenarbeit mit Zahlungsdienstleistern

Wir arbeiten mit Zahlungsdienstleistern zusammen, um sichere Transaktionen zu gewährleisten. Je nach Methode (z. B. VISA, Mastercard, Banküberweisung, Skrill, Neteller, PaysafeCard, MiFinity, Jetonbank, Revolut, Interac/e-Transfer, UTORG sowie Krypto-Zahlungen) können zusätzliche Prüf- oder Verifizierungsanforderungen entstehen.

14. Änderungen dieser AML-Richtlinie

Wir können diese AML-Richtlinie aktualisieren, um gesetzliche, regulatorische oder betriebliche Änderungen abzubilden. Die jeweils aktuelle Version ist auf unserer Website verfügbar. Wesentliche Änderungen treten mit Veröffentlichung in Kraft, sofern nicht anders angegeben.

15. Kontakt

Bei Fragen zu dieser AML-Richtlinie kontaktieren Sie uns bitte:

Hinweis: Bitte senden Sie keine vollständigen Karten- oder Wallet-Geheimnisse. Für Verifizierungen nutzen Sie ausschließlich die von uns bereitgestellten sicheren Upload-/Verifizierungswege.

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